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sam­meln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: sam|meln
Beispiel: ich samm[e]le

Bedeutungsübersicht

    1. nach etwas suchen und das Gefundene zu einer größeren Menge vereinigen, um es zu verbrauchen, zu verwerten
    2. Dinge, für die man sich interessiert, zusammentragen, um sie (wegen ihres Wertes in größerer Anzahl, wegen ihrer Schönheit o. Ä.) [in einer bestimmten Ordnung] aufzuheben
    3. verschiedene Leute bitten, etwas zu geben, zu spenden [und so eine größere Menge davon zusammenbekommen]; eine Sammlung durchführen
    4. [im Laufe der Zeit] an einer bestimmten Stelle zu einer größeren Menge zusammenkommen lassen
    1. versammeln, an einem Ort zusammenkommen lassen
    2. sich versammeln, an einem Ort zusammenkommen
    3. zusammenfließen, -strömen; sich ansammeln
  1. innere Ruhe suchen [um sich einer Person oder Sache zuwenden zu können]

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.
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Synonyme zu sammeln

Aussprache

Betonung: sạmmeln 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch samelen, dissimiliert aus älter: samenen, althochdeutsch samanōn, zu mittelhochdeutsch samen, althochdeutsch saman, zusammen
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Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. nach etwas suchen und das Gefundene zu einer größeren Menge vereinigen, um es zu verbrauchen, zu verwerten

      Beispiele

      • Beeren, Pilze, Kräuter, Brennholz sammeln
      • der Hamster sammelt Vorräte für den Winter
      • die Bienen sammeln Nektar, Pollen
      • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: emsig, eifrig, unermüdlich sammeln
      • <in übertragener Bedeutung>: Material, Stoff, Zitate für ein Buch sammeln
    2. Dinge, für die man sich interessiert, zusammentragen, um sie (wegen ihres Wertes in größerer Anzahl, wegen ihrer Schönheit o. Ä.) [in einer bestimmten Ordnung] aufzuheben

      Beispiele

      • Gemälde, Münzen, Briefmarken, Bierdeckel sammeln
      • <2. Partizip>: die gesammelten Werke eines Dichters herausgeben
      • <in übertragener Bedeutung>: die Mannschaft sammelte fleißig Punkte
    3. verschiedene Leute bitten, etwas zu geben, zu spenden [und so eine größere Menge davon zusammenbekommen]; eine Sammlung durchführen

      Beispiele

      • Altpapier, Geld sammeln
      • Unterschriften für eine Resolution sammeln
      • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: für das Rote Kreuz, die Erdbebenopfer sammeln
    4. [im Laufe der Zeit] an einer bestimmten Stelle zu einer größeren Menge zusammenkommen lassen

      Beispiele

      • Regenwasser in einer Tonne sammeln
      • Lichtstrahlen mit einer Linse sammeln (zu einem Punkt oder Bündel vereinigen)
      • <in übertragener Bedeutung>: Erfahrungen, neue Kräfte sammeln
    1. versammeln, an einem Ort zusammenkommen lassen

      Beispiele

      • seine Leute sammeln
      • er sammelte seine Lieben um sich
      • eine Mehrheit hinter sich sammeln (für seine Ziele gewinnen)
    2. sich versammeln, an einem Ort zusammenkommen

      Grammatik

      sich sammeln

      Beispiele

      • sich in, zu einer Gruppe sammeln
      • sich um jemanden sammeln
      • (militärisches Kommando) sammeln! (sammelt euch!)
    3. zusammenfließen, -strömen; sich ansammeln (2b)

      Grammatik

      sich sammeln

      Beispiele

      • Lichtstrahlen sammeln sich im Brennglas
      • in der Mulde sammelt sich das Regenwasser
  1. innere Ruhe suchen [um sich einer Person oder Sache zuwenden zu können]

    Grammatik

    sich sammeln

    Beispiel

    sich zum Gebet sammeln

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