mo­bil

Wortart:
Adjektiv
Aussprache:
Betonung
🔉mobil

Rechtschreibung

Worttrennung
mo|bil

Bedeutungen (4)

    1. beweglich, nicht an einen festen Standort gebunden
      Gebrauch
      bildungssprachlich
      Beispiele
      • mobile Büchereien (Fahr-, Wanderbüchereien)
      • mobiler (Rechtssprache, Wirtschaft; transportierbarer) Besitz
    2. nicht festliegend, nicht gebunden
      Gebrauch
      bildungssprachlich, besonders Wirtschaft
      Beispiel
      • mobile Werte
    3. durch Mobilität (2) gekennzeichnet, besonders zu Wechsel von Wohnsitz, Arbeitsplatz bereit, in der Lage, fähig
      Gebrauch
      bildungssprachlich, besonders Soziologie
  1. auf Mobiltelefone und andere transportable Endgeräte bezogen, durch sie erfolgend, für sie entwickelt oder geeignet
    Gebrauch
    EDV
    Beispiele
    • mobil (mit dem Mobiltelefon) telefonieren
    • mobil (von unterwegs) versandte E-Mails
  2. für den militärischen, polizeilichen o. ä. Einsatz bereit; einsatzbereit und beweglich
    Gebrauch
    besonders Militär
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • jemanden mobil machen (umgangssprachlich: jemanden antreiben, aufscheuchen)
    • etwas mobil machen (umgangssprachlich: etwas aktivieren, einsetzen, mobilisieren 2b)
  3. munter, rege
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Beispiele
    • der Kaffee hat mich mobil gemacht
    • die alte Dame ist noch sehr mobil (rüstig)

Antonyme zu mobil

Herkunft

französisch mobile = beweglich, marschbereit < lateinisch mobilis = beweglich, zu: movere, Motor

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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