dämp­fen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉dämpfen

Rechtschreibung

Worttrennung
dämp|fen
Beispiel
ich dämpfe das Gemüse, den Ton, seinen Zorn usw., habe gedämpft

Bedeutungen (4)

  1. in Dampf garen, dünsten, mit Dampf kochen
    Beispiele
    • Kartoffeln dämpfen
    • gedämpftes Gemüse
  2. mit Dampf bearbeiten, glätten
    Gebrauch
    seltener
    Beispiel
    • den Anzug dämpfen
    1. (besonders akustische und optische Eindrücke) abschwächen, mildern, mäßigen
      Beispiele
      • die Stimme dämpfen
      • gedämpftes Licht
    2. (eine Bewegungsenergie, Wucht, Vehemenz o. Ä.) abschwächen, herabsetzen
      Beispiel
      • einen Stoß, Aufprall dämpfen
  3. jemanden dazu bringen, sich in seinen Temperamentsäußerungen, Emotionen zu mäßigen, zurückzunehmen
    Beispiele
    • sie versuchte vergebens, die Kinder zu dämpfen
    • jemandes Wut, Begeisterung dämpfen

Synonyme zu dämpfen

Herkunft

mittelhochdeutsch dempfen, althochdeutsch demphan, Kausativ zu mittelhochdeutsch dimpfen = dampfen, rauchen und eigentlich = dampfen machen, (ein Feuer) rauchen machen, dann: durch Rauch ersticken

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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