aus­nut­zen, süddeutsch, österreichisch und schweizerisch meist aus­nüt­zen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
ausnutzen
🔉ausnützen
Lautschrift
🔉[ˈaʊ̯snʊtsn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
aus|nut|zen, aus|nüt|zen

Bedeutungen (2)

    1. ganz nutzen, von einer bestehenden Möglichkeit vollen Gebrauch machen
      Beispiele
      • eine Gelegenheit, eine Situation ausnutzen
      • die zur Verfügung stehenden Mittel, den Raum, seine Zeit [gut, für etwas] ausnutzen
    2. aus seiner vorteilhaften Situation für sich bedenkenlos Nutzen, Vorteil ziehen
      Beispiel
      • seine Stellung, seine Bekanntheit in der Öffentlichkeit ausnutzen
  1. in rücksichtsloser, egoistischer Weise für seine Zwecke in Anspruch nehmen
    Beispiele
    • jemandes Schwäche, Notlage, Gutmütigkeit schamlos ausnutzen
    • er hat seine Freunde, seine Angestellten immer ausgenutzt

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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