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auf­räu­men

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: auf|räu|men

Bedeutungsübersicht

    1. [wieder] Ordnung in etwas bringen
    2. wegräumen; an seinen Platz stellen, legen
  1. (emotional) wüten, Opfer fordern
  2. (mit etwas) Schluss machen; nicht länger bestehen lassen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu aufräumen

Aussprache

Betonung: aufräumen 🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich räume aufich räume auf 
 du räumst aufdu räumest auf räum auf, räume auf!
 er/sie/es räumt aufer/sie/es räume auf 
Pluralwir räumen aufwir räumen auf 
 ihr räumt aufihr räumet auf
 sie räumen aufsie räumen auf 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich räumte aufich räumte auf
 du räumtest aufdu räumtest auf
 er/sie/es räumte aufer/sie/es räumte auf
Pluralwir räumten aufwir räumten auf
 ihr räumtet aufihr räumtet auf
 sie räumten aufsie räumten auf
Partizip I aufräumend
Partizip II aufgeräumt
Infinitiv mit zu aufzuräumen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. [wieder] Ordnung in etwas bringen

      Beispiele

      • das Zimmer, die Schublade aufräumen
      • ich muss noch aufräumen (Ordnung machen)
    2. wegräumen; an seinen Platz stellen, legen

      Beispiel

      die Spielsachen aufräumen
  1. wüten, Opfer fordern

    Gebrauch

    emotional

    Beispiel

    die Seuche hat unter der Bevölkerung furchtbar aufgeräumt
  2. (mit etwas) Schluss machen; nicht länger bestehen lassen

    Beispiel

    mit Vorurteilen, Missständen aufräumen

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