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wit­tern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: wit|tern
Beispiel: ich wittere

Bedeutungsübersicht

    1. (Jägersprache) durch den Geruchssinn etwas aufzuspüren oder wahrzunehmen suchen; einen durch den Luftzug herangetragenen Geruch mit feinem Geruchssinn zu erkennen suchen
    2. (Jägersprache) etwas durch den Luftzug mit dem Geruchssinn wahrnehmen
  1. mit feinem Gefühl etwas, was einen angeht, ahnen

Synonyme zu wittern

Aussprache

Betonung: wịttern 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch witeren = ein bestimmtes Wetter sein oder werden; weidmännisch: Geruch in die Nase bekommen, zu Wetter

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. durch den Geruchssinn etwas aufzuspüren oder wahrzunehmen suchen; einen durch den Luftzug herangetragenen Geruch mit feinem Geruchssinn zu erkennen suchen

      Gebrauch

      Jägersprache

      Beispiel

      das Reh, der Luchs wittert
    2. etwas durch den Luftzug mit dem Geruchssinn wahrnehmen

      Gebrauch

      Jägersprache

      Beispiele

      • der Hund wittert Wild, eine Spur
      • das Pferd lief schneller, als es den Stall witterte
  1. mit feinem Gefühl etwas, was einen angeht, ahnen

    Beispiele

    • überall Böses, Unheil, Verrat, Gefahr wittern
    • ein Geschäft, eine Möglichkeit, eine Sensation wittern
    • in jemandem einen neue Kundin, einen Feind wittern

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