pas­siv

Wortart:
Adjektiv
Aussprache:
Betonung
🔉passiv
auch:
🔉[…ˈsiːf]

Rechtschreibung

Worttrennung
pas|siv
Beispiele
passive [Handels]bilanz; passives Wahlrecht (Recht, gewählt zu werden)

Bedeutungen (3)

    1. von sich aus nicht die Initiative ergreifend und sich abwartend verhaltend, die Dinge an sich herankommen lassend, nicht tätig, rührig, zielstrebig, nicht tatkräftig oder unternehmungslustig
      Beispiel
      • er ist eine völlig passive Natur
    2. nicht selbst in einer Sache tätig, sie nicht ausübend, sie erduldend; etwas mit sich geschehen lassend, auf sich einwirken lassend
      Beispiele
      • er wollte bei der Diskussion kein passiver Teilnehmer sein
      • passiver Raucher (Nichtraucher, der den Tabakrauch anwesender rauchender Personen einatmet)
      • (Politik) passives Wahlrecht (das Recht, gewählt zu werden)
      • passiver Widerstand (Widerstand durch Nichtbefolgung ohne Anwendung von Gewalt)
      • passiver Wortschatz (Wortschatz, den ein Hörer oder Leser zwar versteht, aber nicht selbst verwendet)
    3. durch Einwirkungen von außen gekennzeichnet, beeinflusst; unter Einwirkung von außen funktionierend
      Beispiel
      • dieses Übungsgerät bietet die Möglichkeit des passiven Turnens
  1. als Mitglied einer Vereinigung, einer Sportgemeinschaft nicht aktiv an dem, was diese Vereinigung gestaltet, durchführt, an Training oder Wettkämpfen o. Ä., teilnehmend
  2. Gebrauch
    Sprachwissenschaft selten

Synonyme zu passiv

Antonyme zu passiv

Herkunft

wohl unter Einfluss von französisch passif < lateinisch passivus = duldend, empfindsam, zu: pati, Passion

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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passiv
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