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trä­ge

Wortart: Adjektiv
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: trä|ge
Verwandte Form: träg

Bedeutungsübersicht

  1. lustlos und ohne Schwung; nur widerstrebend sich bewegend, aktiv werdend
  2. (Physik) im Zustand der Trägheit

Synonyme zu träge

behäbig, energielos, gemächlich, kraftlos, langsam, lasch, lustlos, matt, müde, ohne Schwung, plump, schleppend, schwunglos, temperamentlos, umständlich, unbeholfen, ungeschickt; (gehoben, dichterisch) erdenschwer; (bildungssprachlich) apathisch, lethargisch, phlegmatisch, stoisch; (umgangssprachlich) tapsig; (österreichisch umgangssprachlich) hatschert; (emotional) faul; (umgangssprachlich abwertend) dickfellig, lahm, schlaff, schlafmützig, schlapp, tranig, transusig; (derb) lahmarschig, lahmärschig; (Musik) pesante; (Psychologie) ixothym
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Aussprache

Betonung: träge 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch træge, althochdeutsch trāgi, ablautende Bildung zu altisländisch tregr = unwillig, langsam
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. lustlos und ohne Schwung; nur widerstrebend sich bewegend, aktiv werdend

    Beispiele

    • ein träger Mensch
    • das politisch träge Bürgertum
    • der Wein, die Hitze hat mich ganz träge gemacht
    • er war zu träge (faul), um mitzuspielen
    • geistig träge sein
    • <in übertragener Bedeutung>: mit trägen (schwerfälligen, langsamen) Bewegungen, Schritten
  2. im Zustand der Trägheit (2)

    Gebrauch

    Physik

    Beispiel

    eine träge Masse

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