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nö­tig

Wortart: Adjektiv
Häufigkeit: ▮▮▮▮
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Rechtschreibung

Worttrennung: |tig
Beispiele: für nötig halten; etwas nötig haben, machen; das ist am nötigsten; das Nötigste; es fehlt ihnen am Nötigsten  [Regel 72]

Bedeutungsübersicht

(für etwas) erforderlich; eine unerlässliche Voraussetzung für etwas [bildend]; so beschaffen, dass man es braucht, dass man seiner zur Erreichung eines Zweckes bedarf

Beispiele

  • die nötigen Schritte einleiten
  • zwei Stunden oder, wenn nötig, auch länger
  • nicht mehr als unbedingt nötig
  • deine Aufregung war gar nicht nötig (du hättest dich gar nicht aufzuregen brauchen)
  • etwas für nötig halten
  • das war einfach nötig
  • die Lage macht sofortige Schritte nötig
  • etwas, jemanden nötig haben (etwas, jemanden brauchen, darauf, auf ihn angewiesen sein)
  • sie hat es nicht nötig anzugeben (muss nicht angeben)
  • (umgangssprachlich) er hat es von allen am nötigsten (er bedarf der Hilfe, der Zuwendung o. Ä. am dringendsten)
  • (umgangssprachlich) er hat es manchmal nötig, dass man ihm die Meinung sagt (man muss ihm manchmal die Meinung sagen)
  • sie hielt es nicht einmal für nötig, sich zu entschuldigen (sie hat sich nicht einmal entschuldigt)
  • sie braucht nötig (dringend) Ruhe
  • das ist doch nicht nötig, das wäre doch nicht nötig gewesen! (Höflichkeitsfloskel bei der Entgegennahme eines Geschenks o. Ä.)
  • gerade du hast es/du hast es gerade nötig! (du kannst es dir am allerwenigsten leisten; als Ausdruck ärgerlicher oder empörter Kritik)
  • hast du das nötig? (das brauchst du doch eigentlich gar nicht zu tun)
  • <substantiviert>: ich werde das Nötige veranlassen, alles Nötige mitbringen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu nötig

erforderlich, geboten, notwendig, unausweichlich, unentbehrlich, unerlässlich, unumgänglich, unvermeidlich, unverzichtbar, vonnöten, wesentlich, wichtig, zwingend; (bildungssprachlich) desiderat, obligatorisch; (bildungssprachlich veraltend) obligat

Aussprache

Betonung: nötig 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch nœtic, nōtec, althochdeutsch nōtag, zu: Not

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