ka­putt

Wortart:
Adjektiv
Gebrauch:
umgangssprachlich
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
kaputt
Lautschrift
🔉[kaˈpʊt]

Rechtschreibung

Worttrennung
ka|putt
Beispiel
kaputt sein

Bedeutungen (2)

  1. entzwei; defekt; nicht mehr funktionierend
    Beispiele
    • kaputtes Spielzeug, Geschirr
    • 〈nicht standardsprachlich auch mit erweiterter Endung:〉 kaputtene Schuhe
    • ein kaputtes (scherzhaft; gebrochenes) Bein
    • das kaputte (völlig zerstörte) Berlin
    • die Uhr ist kaputt
    • die Birne ist kaputt (durchgebrannt)
    • er hat den Wagen kaputt gefahren
    • das Spielzeug kaputt machen, schlagen, hauen, trampeln, treten
    • das Spielzeug kann noch so stabil aussehen, Kinder kriegen es doch kaputt
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 ein kaputter Typ (nicht mehr in der bürgerlichen Gesellschaft verankerter Mensch, dessen Persönlichkeit zu einem Teil zerstört ist)
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 seine Ehe ist kaputt (völlig zerrüttet)
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 der Geschäftsmann ist kaputt (geschäftlich ruiniert; pleite)
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • bei jemandem ist was kaputt (salopp: jemand ist leicht verrückt)
    • was ist denn jetzt kaputt? (salopp: was ist denn jetzt passiert?)
  2. müde, erschöpft
    Beispiele
    • er machte einen kaputten Eindruck
    • ich bin ganz kaputt, fühle mich kaputt

Herkunft

zuerst in der Wendung: caput (capot) machen < französisch (Kartenspiel) être/faire capot = ohne Stich sein, Herkunft ungeklärt

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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kaputt
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