hof­fen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒▒
Aussprache:
Betonung
🔉hoffen

Rechtschreibung

Worttrennung
hof|fen

Bedeutungen (3)

  1. zuversichtlich erwarten; wünschen und damit rechnen, dass etwas eintreten oder der Wirklichkeit entsprechen wird
    Beispiele
    • ich hoffe, dass du bald kommst
    • sie hofften, dort eine Nachricht zu finden
    • wir hoffen, Ihnen damit gedient zu haben, und verbleiben …
    • ich hoffe, es stimmt
    • ich will nicht hoffen, dass du etwas davon wegnimmst (häufig in leicht drohendem Ton; lass dir nicht einfallen, etwas davon wegzunehmen)
    • wer hätte das zu hoffen gewagt!
    • wir wollen hoffen (wir wünschen sehr), dass sich die Lage bald bessert
    • da ist/da gibt es nichts mehr zu hoffen (es ist hoffnungslos und unabänderlich)
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • hoffen wir das Beste/(umgangssprachlich scherzhaft:) hoffen wir das Beste, lieber Leser!
  2. auf jemanden, etwas seine Hoffnung, sein Vertrauen setzen
    Beispiele
    • auf Gott hoffen
    • sie hoffte auf baldige Genesung, auf ein Wunder
  3. Zuversicht, positive Erwartungen, Vertrauen in die Zukunft, in sein Geschick haben; von Hoffnung erfüllt sein; Hoffnung haben
    Beispiele
    • man kann immer hoffen
    • 〈substantiviert:〉 zwischen Hoffen und Bangen schweben
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • man hofft, solange man lebt
    • was man hofft, glaubt man gern
    • Hoffen und Harren macht manchen zum Narren

Synonyme zu hoffen

  • sich ausmalen, sich ausrechnen, sich der Hoffnung hingeben, der Hoffnung sein

Herkunft

mittelhochdeutsch hoffen, vielleicht verwandt mit hüpfen und dann ursprünglich wohl = (vor Erwartung) aufgeregt umherhüpfen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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