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hüp­fen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: hüp|fen

Bedeutungsübersicht

  1. kleine Sprünge machen
  2. sich in kleinen Sprüngen fortbewegen

Synonyme zu hüpfen

springen; (umgangssprachlich) hopsen, Hopser machen, jumpen; (süddeutsch, österreichisch, sonst veraltet) hupfen

Aussprache

Betonung: hụ̈pfen 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch hüpfen, eigentlich = sich (im Tanze) biegen, drehen, verwandt mit hoch in dessen ursprünglicher Bedeutung „gebogen“

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich hüpfeich hüpfe 
 du hüpfstdu hüpfest hüpf, hüpfe!
 er/sie/es hüpfter/sie/es hüpfe 
Pluralwir hüpfenwir hüpfen 
 ihr hüpftihr hüpfet
 sie hüpfensie hüpfen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich hüpfteich hüpfte
 du hüpftestdu hüpftest
 er/sie/es hüpfteer/sie/es hüpfte
Pluralwir hüpftenwir hüpften
 ihr hüpftetihr hüpftet
 sie hüpftensie hüpften
Partizip I hüpfend
Partizip II gehüpft
Infinitiv mit zu zu hüpfen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. kleine Sprünge machen

    Beispiele

    • der Vogel hüpft
    • <substantiviert>: die Kinder spielen Hüpfen (Himmel und Hölle)
    • <in übertragener Bedeutung>: das Herz hüpfte mir vor Freude [im Leibe]

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    das ist gehüpft wie gesprungen (hupfen)
  2. sich in kleinen Sprüngen fortbewegen

    Beispiel

    die Kinder hüpfen [auf einem Bein] über den Rasen

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