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Frosch, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Frosch

Bedeutungsübersicht

    1. (im und am Wasser lebendes) Tier mit gedrungenem Körper von grüner oder brauner Färbung, flachem Kopf mit breitem Maul, großen, oft stark hervortretenden Augen und langen, als Sprungbeine ausgebildeten Hintergliedmaßen
    2. (volkstümlich) Froschlurch
  1. . Kurzform für: Knallfrosch
  2. (Musik) Griffende des Bogens von Streichinstrumenten, das mit einer Stellschraube zum Spannen der Saiten versehen ist; Talon

Synonyme zu Frosch

Kaulquappe, Kröte, Lurch, Unke; (volkstümlich) Froschlurch; (norddeutsch) Lork; (landschaftlich, besonders berlinisch) Padde; (mundartlich) Krotte; (Kindersprache) Quakfrosch

Aussprache

Betonung: Frọsch 🔉

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Froschdie Frösche
Genitivdes Frosches, Froschsder Frösche
Dativdem Froschden Fröschen
Akkusativden Froschdie Frösche

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Frosch
      © Ariusz - Fotolia.com
      (im und am Wasser lebendes) Tier mit gedrungenem Körper von grüner oder brauner Färbung, flachem Kopf mit breitem Maul, großen, oft stark hervortretenden Augen und langen, als Sprungbeine ausgebildeten Hintergliedmaßen

      Herkunft

      mittelhochdeutsch vrosch, althochdeutsch frosk, Herkunft ungeklärt

      Beispiele

      • die Frösche quaken im Teich
      • sich aufblasen wie ein Frosch (sich wichtigmachen, brüsten; prahlen; nach der Phädrusfabel von dem Frosch, der sich, neidisch auf die Größe eines Ochsen, so aufblies, bis er zerplatzte)

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      • einen Frosch in der Kehle/im Hals haben (umgangssprachlich: vorübergehend heiser sein, eine belegte Stimme haben; wohl nach der Froschgeschwulst = Zyste im Bereich der Zunge)
      • sei kein Frosch! (umgangssprachlich: sei kein[e] Spielverderber[in], zier dich nicht so!; vielleicht nach dem Verhalten des Frosches, der bei Gefahr ins Wasser springt und sich dort verbirgt)
    2. Froschlurch

      Herkunft

      mittelhochdeutsch vrosch, althochdeutsch frosk, Herkunft ungeklärt

      Gebrauch

      volkstümlich
  1. Herkunft

    mittelhochdeutsch vrosch, althochdeutsch frosk, Herkunft ungeklärt

    Kurzform für:

    Knallfrosch
  2. Griffende des Bogens von Streichinstrumenten, das mit einer Stellschraube zum Spannen der Saiten versehen ist; Talon (3)

    Gebrauch

    Musik

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