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be­klei­den

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: be|klei|den
Beispiel: ein Amt bekleiden

Bedeutungsübersicht

    1. mit Kleidung versehen
    2. (gehoben) mit etwas schmückend beziehen, bedecken
    3. (gehoben veraltet) in ein Amt, Recht o. Ä. einsetzen und dadurch mit etwas versehen
  1. (gehoben) (einen Posten, ein Amt) innehaben

Synonyme zu bekleiden

Aussprache

Betonung: bekleiden
Lautschrift: [bəˈklaɪ̯dn̩]

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich bekleideich bekleide 
 du bekleidestdu bekleidest bekleide!
 er/sie/es bekleideter/sie/es bekleide 
Pluralwir bekleidenwir bekleiden 
 ihr bekleidetihr bekleidet
 sie bekleidensie bekleiden 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich bekleideteich bekleidete
 du bekleidetestdu bekleidetest
 er/sie/es bekleideteer/sie/es bekleidete
Pluralwir bekleidetenwir bekleideten
 ihr bekleidetetihr bekleidetet
 sie bekleidetensie bekleideten
Partizip I bekleidend
Partizip II bekleidet
Infinitiv mit zu zu bekleiden

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. mit Kleidung versehen

      Herkunft

      mittelhochdeutsch bekleiden

      Beispiel

      leicht bekleidet sein (nur wenig anhaben)
    2. mit etwas schmückend beziehen, bedecken

      Herkunft

      mittelhochdeutsch bekleiden

      Gebrauch

      gehoben

    3. in ein Amt, Recht o. Ä. einsetzen und dadurch mit etwas versehen

      Herkunft

      mittelhochdeutsch bekleiden

      Gebrauch

      gehoben veraltet

      Beispiel

      jemanden mit großer Macht bekleiden
  1. (einen Posten, ein Amt) innehaben

    Herkunft

    eigentlich = jemanden mit einem Amtskleid bekleiden

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiel

    ein Amt bekleiden

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