be­ge­hen

Wortart:
unregelmäßiges Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉begehen

Rechtschreibung

Worttrennung
be|ge|hen
Beispiele
ein Unrecht begehen; die begangenen Straftaten

Bedeutungen (3)

    1. auf etwas als Fußgänger bzw. Fußgängerin gehen
      Beispiele
      • im Winter ist der Weg oft nicht zu begehen
      • eine viel begangene Brücke
    2. prüfend abgehen, abschreiten; an etwas prüfend entlanggehen
      Beispiel
      • die Eisenbahnstrecke begehen
  1. Gebrauch
    gehoben
    Beispiele
    • ein Fest [würdig] begehen
    • wie soll der Geburtstag des Chefs begangen werden?
  2. (etwas Übles) verüben
    Herkunft
    mittelhochdeutsch begēn = etwas ins Werk setzen, tun (ursprünglich von Tätigkeiten, bei denen viel hin und her gegangen wurde, später beschränkt auf: etwas Schlechtes tun)
    Beispiele
    • eine Indiskretion, eine Dummheit begehen
    • einen Verrat, ein Verbrechen begehen
    • sie beging Selbstmord (tötete sich selbst)

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit „hat“

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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begehen
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