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be­ge­hen

Wortart: unregelmäßiges Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: be|ge|hen
Beispiele: ein Unrecht begehen; die begangenen Straftaten

Bedeutungsübersicht

    1. auf etwas als Fußgänger bzw. Fußgängerin gehen
    2. prüfend abgehen, abschreiten; an etwas prüfend entlanggehen
  1. (gehoben) feiern
  2. (etwas Übles) verüben

Synonyme zu begehen

Aussprache

Betonung: begehen🔉

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich begeheich begehe 
 du begehstdu begehest begeh, begehe!
 er/sie/es begehter/sie/es begehe 
Pluralwir begehenwir begehen 
 ihr begehtihr begehet
 sie begehensie begehen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich begingich beginge
 du begingstdu begingest
 er/sie/es beginger/sie/es beginge
Pluralwir begingenwir begingen
 ihr begingtihr beginget
 sie begingensie begingen
Partizip I begehend
Partizip II begangen
Infinitiv mit zu zu begehen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. auf etwas als Fußgänger bzw. Fußgängerin gehen

      Beispiele

      • im Winter ist der Weg oft nicht zu begehen
      • eine viel begangene Brücke
    2. prüfend abgehen, abschreiten; an etwas prüfend entlanggehen

      Beispiel

      die Eisenbahnstrecke begehen
  1. feiern

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • ein Fest [würdig] begehen
    • wie soll der Geburtstag des Chefs begangen werden?
  2. (etwas Übles) verüben

    Herkunft

    mittelhochdeutsch begēn = etwas ins Werk setzen, tun (ursprünglich von Tätigkeiten, bei denen viel hin und her gegangen wurde, später beschränkt auf: etwas Schlechtes tun)

    Beispiele

    • eine Indiskretion, eine Dummheit begehen
    • einen Verrat, ein Verbrechen begehen
    • sie beging Selbstmord (tötete sich selbst)

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