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be­ge­ben

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: be|ge|ben
Beispiel: er begibt sich eines Rechtes (er verzichtet darauf)

Bedeutungsübersicht

    1. (Papierdeutsch, oft auch gehoben) an einen bestimmten Ort, irgendwohin gehen, fahren (häufig verblasst)
    2. (gehoben) mit etwas beginnen
  1. (gehoben) sich um etwas bringen, auf etwas verzichten
  2. (gehoben) geschehen, sich zutragen, ereignen
  3. (Bankwesen) Wertpapiere o. Ä. ausgeben, in Umlauf setzen, emittieren

Synonyme zu begeben

Aussprache

Betonung: begeben🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch begeben, althochdeutsch bigeban = aufgeben; unterlassen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. an einen bestimmten Ort, irgendwohin gehen, fahren (häufig verblasst)

      Grammatik

      sich begeben

      Gebrauch

      Papierdeutsch, oft auch gehoben

      Beispiele

      • sich ins Hotel begeben
      • sich in Klausur begeben
      • sich auf die Suche begeben (zu suchen anfangen)
      • sich zu Bett begeben (sich schlafen legen)
      • sich in ärztliche Behandlung begeben (sich ärztlich behandeln lassen)
    2. mit etwas beginnen

      Grammatik

      sich begeben

      Gebrauch

      gehoben

      Beispiel

      sich an die Arbeit begeben
  1. sich um etwas bringen, auf etwas verzichten

    Grammatik

    sich begeben

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • sich eines Rechts, einer Möglichkeit begeben
    • sich jedes politischen Einflusses begeben
  2. geschehen, sich zutragen, ereignen

    Grammatik

    sich begeben

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiele

    • dann begab sich etwas Erstaunliches
    • es begab sich, dass der König krank ward
  3. Wertpapiere o. Ä. ausgeben, in Umlauf setzen, emittieren

    Gebrauch

    Bankwesen

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