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aus­ma­chen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: aus|ma|chen

Bedeutungsübersicht

    1. (umgangssprachlich) durch Bedienen eines Schalters o. Ä. abschalten, ausschalten
    2. (umgangssprachlich) nicht weiterbrennen lassen; auslöschen
  1. jemanden stören; Mühe, Unbequemlichkeiten o. Ä. bereiten
  2. vereinbaren, verabreden
  3. durch scharfes Beobachten (z. B. mit dem Fernglas) in der Ferne erkennen, entdecken, ermitteln
  4. austragen, abmachen
  5. betragen; als Preis, Menge o. Ä. haben, ergeben
    1. das Wesentliche an etwas sein, darstellen, bilden
    2. (umgangssprachlich) sich in bestimmtem Maße auswirken, in bestimmter Weise ins Gewicht fallen
  6. der Inhalt von etwas sein; ausfüllen
  7. (landschaftlich) [bei der Ernte] aus der Erde herausholen, ausgraben

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Synonyme zu ausmachen

Antonyme zu ausmachen

anmachen

Aussprache

Betonung: ausmachen🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich mache ausich mache aus 
 du machst ausdu machest aus mach aus, mache aus!
 er/sie/es macht auser/sie/es mache aus 
Pluralwir machen auswir machen aus 
 ihr macht ausihr machet aus 
 sie machen aussie machen aus 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich machte ausich machte aus
 du machtest ausdu machtest aus
 er/sie/es machte auser/sie/es machte aus
Pluralwir machten auswir machten aus
 ihr machtet ausihr machtet aus
 sie machten aussie machten aus
Partizip I ausmachend
Partizip II ausgemacht
Infinitiv mit zu auszumachen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. durch Bedienen eines Schalters o. Ä. abschalten, ausschalten

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      das Radio, das Licht ausmachen
    2. nicht weiterbrennen lassen; auslöschen

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      das Gas, das Feuer, die Kerze, die Zigarette ausmachen
  1. jemanden stören; Mühe, Unbequemlichkeiten o. Ä. bereiten

    Beispiele

    • es macht ihm nichts, schon etwas, eine ganze Menge aus
    • macht es Ihnen etwas aus, wenn das Fenster geöffnet wird?
    • würde es Ihnen etwas ausmachen, die Zigarette auszumachen?
  2. vereinbaren, verabreden

    Beispiele

    • einen Termin, Treffpunkt ausmachen
    • etwas mit jemandem, miteinander ausmachen
  3. durch scharfes Beobachten (z. B. mit dem Fernglas) in der Ferne erkennen, entdecken, ermitteln

    Beispiele

    • ein Flugzeug in großer Höhe ausmachen
    • den Standort eines Schiffes, ein Versteck ausmachen
    • etwas ist schwer auszumachen
  4. austragen, abmachen

    Beispiele

    • einen Rechtsstreit vor Gericht ausmachen
    • etwas mit sich selbst, mit sich alleine, untereinander ausmachen
  5. betragen; als Preis, Menge o. Ä. haben, ergeben

    Beispiele

    • die Gesamtsumme macht 100 Euro aus
    • der Unterschied in der Entfernung hat 5 km ausgemacht
    1. das Wesentliche an etwas sein, darstellen, bilden

      Beispiele

      • die Farben machen den Reiz seiner Bilder aus
      • ihm fehlt alles, was einen großen Künstler ausmacht
    2. sich in bestimmtem Maße auswirken, in bestimmter Weise ins Gewicht fallen

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiele

      • die hellere, die neue Tapete macht sehr viel aus
      • fünf PS [mehr oder weniger] machen kaum was aus
  6. der Inhalt von etwas sein; ausfüllen

    Beispiel

    die Sorge für ihre Familie macht ihr Leben aus
  7. [bei der Ernte] aus der Erde herausholen, ausgraben

    Gebrauch

    landschaftlich

    Beispiel

    Kartoffeln, einen Baumstumpf ausmachen

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