stre­ben

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
streben
Lautschrift
[ˈʃtreːbn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
stre|ben
Beispiel
D 82: das Streben nach Geld

Bedeutungen (2)

  1. sich energisch, zielbewusst, unbeirrt, zügig irgendwohin, zu einem bestimmten Ziel bewegen
    Grammatik
    Perfektbildung mit „ist“
    Beispiele
    • zur Tür, ins Freie, nach vorne streben
    • die Pflanzen streben (gehoben; strecken sich) nach dem/zum Licht
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 zum Himmel strebende (gehoben; in den Himmel ragende) Türme
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 die Partei strebt mit aller Energie zur/an die Macht (gehoben; möchte an die Macht kommen)
  2. sich sehr, mit aller Kraft, unbeirrt um etwas bemühen; danach trachten, etwas Bestimmtes zu erreichen
    Grammatik
    Perfektbildung mit „hat“
    Beispiele
    • nach Reichtum, Erfolg streben
    • sie strebte stets (war stets bestrebt), sich zu verbessern
    • 〈substantiviert:〉 des Menschen Streben nach Glück
    • sein Streben geht dahin, ist darauf gerichtet, etwas zu ändern

Herkunft

mittelhochdeutsch streben, althochdeutsch strebēn, eigentlich = sich (angestrengt) bewegen, kämpfen, älter auch: steif sein, sich strecken, vielleicht verwandt mit starren

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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