nach­ge­hen

Wortart:
unregelmäßiges Verb
Häufigkeit:
▒▒▒░░
Aussprache:
Betonung
🔉nachgehen

Rechtschreibung

Worttrennung
nach|ge|hen

Bedeutungen (4)

    1. hinter jemandem, einer Sache hergehen; jemandem, einer Sache folgen (1)
      Herkunft
      mittelhochdeutsch nāchgān
      Beispiele
      • er ging ihr in die Küche nach
      • einer Spur nachgehen
      • sie gingen dem Wimmern nach (gingen in die Richtung, aus der das Wimmern kam, um zu sehen, was es damit auf sich hat)
    2. etwas genau überprüfen, in seinen Einzelheiten zu klären, zu ergründen suchen
      Herkunft
      mittelhochdeutsch nāchgān
      Beispiel
      • einem Hinweis nachgehen
  1. jemanden in Gedanken, im Geiste nachträglich noch längere Zeit beschäftigen
    Herkunft
    mittelhochdeutsch nāchgān
    Beispiel
    • seine Worte gingen ihr noch lange nach
  2. eine [berufliche] Tätigkeit regelmäßig ausüben, sich einer Tätigkeit, Sache widmen
    Herkunft
    mittelhochdeutsch nāchgān
    Beispiel
    • seiner Arbeit, dem Vergnügen nachgehen
  3. (von Messgeräten o. Ä.) zu wenig anzeigen, zu langsam gehen
    Beispiel
    • die Uhr geht nach

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit „ist“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort stand 1961 erstmals im Rechtschreibduden.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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nachgehen
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