nach­ge­hen

Wortart INFO
unregelmäßiges Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
nach|ge|hen

Bedeutungen (4)

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    1. hinter jemandem, einer Sache hergehen; jemandem, einer Sache folgen (1)
      Herkunft
      mittelhochdeutsch nāchgān
      Beispiele
      • er ging ihr in die Küche nach
      • einer Spur nachgehen
      • sie gingen dem Wimmern nach (gingen in die Richtung, aus der das Wimmern kam, um zu sehen, was es damit auf sich hat)
    2. etwas genau überprüfen, in seinen Einzelheiten zu klären, zu ergründen suchen
      Herkunft
      mittelhochdeutsch nāchgān
      Beispiel
      • einem Hinweis nachgehen
  1. jemanden in Gedanken, im Geiste nachträglich noch längere Zeit beschäftigen
    Herkunft
    mittelhochdeutsch nāchgān
    Beispiel
    • seine Worte gingen ihr noch lange nach
  2. eine [berufliche] Tätigkeit regelmäßig ausüben, sich einer Tätigkeit, Sache widmen
    Herkunft
    mittelhochdeutsch nāchgān
    Beispiel
    • seiner Arbeit, dem Vergnügen nachgehen
  3. (von Messgeräten o. Ä.) zu wenig anzeigen, zu langsam gehen
    Beispiel
    • die Uhr geht nach

Synonyme zu nachgehen

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Grammatik

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unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit „ist“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich gehe nachich gehe nach
du gehst nachdu gehest nach geh nach, gehe nach!
er/sie/es geht nacher/sie/es gehe nach
Pluralwir gehen nachwir gehen nach
ihr geht nachihr gehet nach
sie gehen nachsie gehen nach

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich ging nachich ginge nach
du gingst nachdu gingest nach
er/sie/es ging nacher/sie/es ginge nach
Pluralwir gingen nachwir gingen nach
ihr gingt nachihr ginget nach
sie gingen nachsie gingen nach
Partizip I nachgehend
Partizip II nachgegangen
Infinitiv mit zu nachzugehen

Wussten Sie schon?

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  • Dieses Wort stand 1961 erstmals im Rechtschreibduden.

Aussprache

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Betonung
🔉nachgehen

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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