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fes­seln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: fes|seln
Beispiel: ich fessele und fessle

Bedeutungsübersicht

  1. durch Anlegen von Fesseln oder Festbinden an etwas seiner Bewegungsfreiheit berauben
  2. in Bann halten, faszinieren; jemandes Aufmerksamkeit stark beanspruchen
    1. (Ringen) den Arm oder das Bein des Gegners einklemmen und blockieren
    2. (Ringen) den Gegner so greifen, dass er sich nicht mehr befreien kann

Synonyme zu fesseln

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Aussprache

Betonung: fẹsseln 🔉

Herkunft

spätmittelhochdeutsch vesseln, für mittelhochdeutsch veʒʒeren, althochdeutsch feʒʒarōn, zu Fessel

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. durch Anlegen von Fesseln oder Festbinden an etwas seiner Bewegungsfreiheit berauben

    Beispiele

    • ich fessele, fessle ihn [an einen Pfahl]
    • jemandes Hände, jemanden an den Händen fesseln
    • der Gefangene war gefesselt und geknebelt
    • <in übertragener Bedeutung>: der Kranke war ans Bett, an den Rollstuhl gefesselt
  2. in Bann halten, faszinieren; jemandes Aufmerksamkeit stark beanspruchen

    Beispiel

    das Buch, der Film, die Arbeit, der Anblick, die Frau fesselte ihn
    1. den Arm oder das Bein des Gegners einklemmen und blockieren

      Gebrauch

      Ringen
    2. den Gegner so greifen, dass er sich nicht mehr befreien kann

      Gebrauch

      Ringen

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