be­neh­men

Wortart INFO
starkes Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
be|neh|men

Bedeutungen (3)

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  1. sich (in einer bestimmten Weise) verhalten, betragen
    Herkunft
    seit dem 18. Jahrhundert
    Grammatik
    sich benehmen
    Beispiele
    • sich gut, unmöglich, wie ein Idiot benehmen
    • sich [un]höflich gegen jemanden/jemandem gegenüber benehmen
    • sich nicht benehmen können (schlechte Umgangsformen haben)
  2. wegnehmen, entziehen, rauben
    Herkunft
    mittelhochdeutsch benemen, althochdeutsch biniman
    Gebrauch
    gehoben
    Beispiel
    • das benimmt ihnen nicht das Recht, selbst zu entscheiden
  3. [jemandem] die Sinne trüben, nicht mehr klar denken lassen
    Gebrauch
    selten
    Beispiel
    • der Wein hat mir den Kopf benommen

Synonyme zu benehmen

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  • sich aufführen, auftreten, sich betragen, sich gebärden, sich geben, handeln, sich verhalten, sich zeigen; (bildungssprachlich) sich gerieren; (umgangssprachlich) sich anstellen; (österreichisch, sonst veraltet) sich gehaben

Grammatik

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starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich benehmeich benehme
du benimmstdu benehmest benimm!
er/sie/es benimmter/sie/es benehme
Pluralwir benehmenwir benehmen
ihr benehmtihr benehmet benehmt!
sie benehmensie benehmen

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich benahmich benähme
du benahmstdu benähmest, benähmst
er/sie/es benahmer/sie/es benähme
Pluralwir benahmenwir benähmen
ihr benahmtihr benähmet, benähmt
sie benahmensie benähmen
Partizip I benehmend
Partizip II benommen
Infinitiv mit zu zu benehmen

Aussprache

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Betonung
🔉benehmen

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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