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be­neh­men

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: be|neh|men

Bedeutungsübersicht

  1. sich (in einer bestimmten Weise) verhalten, betragen
  2. (gehoben) wegnehmen, entziehen, rauben
  3. (selten) [jemandem] die Sinne trüben, nicht mehr klar denken lassen

Synonyme zu benehmen

sich aufführen, auftreten, sich betragen, sich gebärden, sich geben, handeln, sich verhalten, sich zeigen; (bildungssprachlich) sich gerieren; (umgangssprachlich) sich anstellen; (österreichisch, sonst veraltet) sich gehaben

Aussprache

Betonung: benehmen🔉

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich benehmeich benehme 
 du benimmstdu benehmest benimm!
 er/sie/es benimmter/sie/es benehme 
Pluralwir benehmenwir benehmen 
 ihr benehmtihr benehmet
 sie benehmensie benehmen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich benahmich benähme
 du benahmstdu benähmest, benähmst
 er/sie/es benahmer/sie/es benähme
Pluralwir benahmenwir benähmen
 ihr benahmtihr benähmet, benähmt
 sie benahmensie benähmen
Partizip I benehmend
Partizip II benommen
Infinitiv mit zu zu benehmen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sich (in einer bestimmten Weise) verhalten, betragen

    Grammatik

    sich benehmen

    Herkunft

    seit dem 18. Jahrhundert

    Beispiele

    • sich gut, unmöglich, wie ein Idiot benehmen
    • sich [un]höflich gegen jemanden/jemandem gegenüber benehmen
    • sich nicht benehmen können (schlechte Umgangsformen haben)
  2. wegnehmen, entziehen, rauben

    Herkunft

    mittelhochdeutsch benemen, althochdeutsch biniman

    Gebrauch

    gehoben

    Beispiel

    das benimmt ihnen nicht das Recht, selbst zu entscheiden
  3. [jemandem] die Sinne trüben, nicht mehr klar denken lassen

    Gebrauch

    selten

    Beispiel

    der Wein hat mir den Kopf benommen

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