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Schwein, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Schwein
Beispiel: kein Schwein (umgangssprachlich für niemand)

Bedeutungsübersicht

    1. kurzbeiniges Säugetier mit gedrungenem Körper, länglichem Kopf, rüsselartig verlängerter Schnauze, rosafarbener bis schwarzer, mit Borsten bedeckter Haut und meist geringeltem Schwanz; Hausschwein
    2. (umgangssprachlich) Kurzform für: Schweinefleisch
    1. (derb abwertend, oft als Schimpfwort) jemand, den man wegen seiner Handlungs- oder Denkweise als verachtenswert betrachtet
    2. (derb abwertend) jemand, der sich oder etwas beschmutzt hat
    3. (salopp) Mensch [als ausgeliefertes Geschöpf]
  1. in »Schwein haben«
  2. (Zoologie) in mehreren Arten vorkommendes zu den Paarhufern gehörendes Tier (z. B. Haus-, Wild-, Warzenschwein)

Synonyme zu Schwein

Aussprache

Betonung: Schwein🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch swīn

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Schweindie Schweine
Genitivdes Schweines, Schweinsder Schweine
Dativdem Schweinden Schweinen
Akkusativdas Schweindie Schweine

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Schwein
      © MEV Verlag, Augsburg
      kurzbeiniges Säugetier mit gedrungenem Körper, länglichem Kopf, rüsselartig verlängerter Schnauze, rosafarbener bis schwarzer, mit Borsten bedeckter Haut und meist geringeltem Schwanz; Hausschwein

      Beispiele

      • das Schwein grunzt, quiekt
      • ein Schwein schlachten
      • Schweine mästen
      • (derb) er blutet, schwitzt wie ein Schwein (heftig)
      • sie haben sich wie die Schweine (sehr unanständig) benommen

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      wo haben wir denn schon zusammen Schweine gehütet? (seit wann duzen wir uns denn?)
    2. Schwein
      © gradt - Fotolia.com
      Kurzform für: Schweinefleisch

      Grammatik

      ohne Plural

      Gebrauch

      umgangssprachlich

    1. jemand, den man wegen seiner Handlungs- oder Denkweise als verachtenswert betrachtet

      Herkunft

      schon mittelhochdeutsch, nach der sprichwörtlichen Schmutzigkeit des Tieres

      Gebrauch

      derb abwertend, oft als Schimpfwort

      Beispiel

      du Schwein!
    2. jemand, der sich oder etwas beschmutzt hat

      Herkunft

      schon mittelhochdeutsch, nach der sprichwörtlichen Schmutzigkeit des Tieres

      Gebrauch

      derb abwertend

      Beispiel

      welches Schwein hat denn hier gegessen?
    3. Mensch [als ausgeliefertes Geschöpf]

      Herkunft

      schon mittelhochdeutsch, nach der sprichwörtlichen Schmutzigkeit des Tieres

      Gebrauch

      salopp

      Beispiel

      er, sie ist ein bedauernswertes Schwein

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      kein Schwein (salopp: niemand: das versteht kein Schwein)
  1. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    Schwein haben (umgangssprachlich: Glück haben: da haben wir ja noch mal Schwein gehabt!; wohl nach der mittelalterlichen Sitte, bei Wettkämpfen dem Schlechtesten als Trostpreis ein Schwein zu schenken; wer das Schwein bekam, erhielt etwas, ohne es eigentlich verdient zu haben)
  2. Schwein - Warzenschwein
    Warzenschwein - © Bibliographisches Institut, Berlin
    in mehreren Arten vorkommendes zu den Paarhufern gehörendes Tier (z. B. Haus-, Wild-, Warzenschwein)

    Gebrauch

    Zoologie

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