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Hül­le, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Hül|le

Bedeutungsübersicht

    1. etwas, worin etwas (zum Schutz o. Ä.) verpackt, womit etwas bedeckt, verhüllt ist
    2. etwas, was für die Aufbewahrung o. Ä. von Gegenständen vorgesehen ist und in der Form diesen angepasst ist, sie fest umschließt
    1. (umgangssprachlich scherzhaft) Kleidungsstück [das jemand anhat]
    2. in »in Hülle und Fülle, (gehoben:) die Hülle und Fülle«
  1. (Botanik) Hüllkelch

Synonyme zu Hülle

Aussprache

Betonung: Hụ̈lle🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch hülle = Umhüllung; Mantel; Kopftuch, althochdeutsch hulla = Kopftuch, zu hüllen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Hülledie Hüllen
Genitivder Hülleder Hüllen
Dativder Hülleden Hüllen
Akkusativdie Hülledie Hüllen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. etwas, worin etwas (zum Schutz o. Ä.) verpackt, womit etwas bedeckt, verhüllt ist

      Beispiel

      die Hülle von etwas abstreifen
    2. Hülle - Hülle einer Schallplatte
      Hülle einer Schallplatte - © BMG Ariola Musik, München und Hamburg
      etwas, was für die Aufbewahrung o. Ä. von Gegenständen vorgesehen ist und in der Form diesen angepasst ist, sie fest umschließt

      Beispiele

      • eine Hülle für einen Ausweis
      • <in übertragener Bedeutung>: (dichterisch) die fleischliche, leibliche, irdische Hülle (der Körper des Menschen [im Gegensatz zu der nicht materiellen Seele])

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      die sterbliche Hülle (gehoben verhüllend: der Leichnam eines Menschen)
    1. Kleidungsstück [das jemand anhat]

      Gebrauch

      umgangssprachlich scherzhaft

      Beispiele

      • seine, die Hülle abstreifen (sich entkleiden)
      • seine, die Hüllen fallen lassen (sich [fast] nackt ausziehen 2b)
      • sich aus seinen Hüllen schälen (sich entkleiden)
    2. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      in Hülle und Fülle, (gehoben:) die Hülle und Fülle (in großer Menge, im Überfluss; ursprünglich: Kleidung [= Hülle] und Nahrung [= Füllung des Magens], bezogen auf das Allernotwendigste zum Lebensunterhalt; »Fülle« später umgedeutet zu »Überfluss«)
  1. Hüllkelch

    Gebrauch

    Botanik

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