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zit­tern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: zit|tern
Beispiele: ich zittere; [Regel 82]: sie hat das Zittern (umgangssprachlich)

Bedeutungsübersicht

    1. unwillkürliche, in ganz kurzen, schnell aufeinanderfolgenden Rucken erfolgende Hinundherbewegungen machen
    2. sich in ganz kurzen, schnellen Schwingungen hin und her bewegen; vibrieren
    1. vor jemandem, etwas große Angst haben
    2. sich um jemanden, etwas große Sorgen machen

Synonyme zu zittern

Aussprache

Betonung: zịttern🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch zit(t)ern, althochdeutsch zitterōn, Herkunft ungeklärt

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. unwillkürliche, in ganz kurzen, schnell aufeinanderfolgenden Rucken erfolgende Hinundherbewegungen machen

      Beispiele

      • vor Kälte, Wut, Erregung zittern
      • am ganzen Körper zittern
      • ihre Hände zitterten/ihr zitterten die Hände
    2. sich in ganz kurzen, schnellen Schwingungen hin und her bewegen; vibrieren

      Beispiele

      • bei der Explosion zitterten die Wände
      • die Nadel des Kompasses zitterte
      • <in übertragener Bedeutung>: etwas mit zitternder (brüchiger, rasch in der Tonhöhe wechselnder) Stimme sagen
    1. vor jemandem, etwas große Angst haben

      Beispiele

      • er zittert vor der Prüfung
      • <auch ohne Präpositionalobjekt:> während des Verhörs habe ich ganz schön gezittert
      • zitternd und bebend (voller Furcht) kam er angelaufen

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      mit Zittern und Zagen (substantiviert voller Furcht)
    2. sich um jemanden, etwas große Sorgen machen

      Beispiele

      • um sein Vermögen zittern
      • während ihrer Prüfung habe ich für sie gezittert

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