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tum­meln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: tum|meln
Beispiele: sich tummeln ([sich be]eilen; auch für herumtollen); ich tumm[e]le [mich]

Bedeutungsübersicht

  1. sich irgendwo lebhaft, ausgelassen hin und her bewegen
  2. (österreichisch, sonst landschaftlich) sich beeilen

Synonyme zu tummeln

  • sich ausleben, sich austoben, [herum]tollen, übermütig sein, umherlaufen, umherspringen, sich verausgaben; (umgangssprachlich) herumspringen, herumtoben, umhertoben; (veraltet) tosen
  • sich abhetzen, sich beeilen, hetzen, keine Zeit verlieren, schnell machen, sich überstürzen; (umgangssprachlich) sich abjagen, dalli/fix machen, sich ranhalten, voranmachen; (süddeutsch, österreichisch und schweizerisch umgangssprachlich) pressieren; (umgangssprachlich emotional) sich tothetzen; (landschaftlich) sich abhaspeln, sich dazuhalten, zumachen; (landschaftlich, sonst veraltend) sich sputen

Aussprache

Betonung: tụmmeln🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch tumelen, Nebenform von taumeln

Grammatik

sich tummeln; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sich irgendwo lebhaft, ausgelassen hin und her bewegen

    Beispiel

    die Kinder tummeln sich im Garten, im Wasser
  2. sich beeilen (1)

    Grammatik

    sich tummeln; Perfektbildung mit »hat«

    Gebrauch

    österreichisch, sonst landschaftlich

    Beispiel

    jetzt müssen wir uns aber tummeln!

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