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Staub - Vom Wind aufgewirbelter Staub

Staub, der

Wortart: Substantiv, maskulin

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
Staub
Beispiele:
Staub saugen oder staubsaugen; ein Staub abweisendes oder staubabweisendes Gewebe; aber nur ein noch staubabweisenderes Gewebe [Regel 58]

Synonyme zu Staub

Aussprache

Betonung:
Sta̲u̲b

Herkunft

mittelhochdeutsch, althochdeutsch stoup, zu ↑stieben

Grammatik

der Staub; Genitiv: des Staub[e]s, (Fachsprache:) Staube und Stäube

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. etwas, was aus feinsten Teilen (z. B. von Sand) besteht, in der Luft schwebt, sich als [dünne] Schicht auf die Oberfläche von etwas legtStaub - Vom Wind aufgewirbelter StaubVom Wind aufgewirbelter Staub - © CORBIS/Royalty-Free

    Beispiele

    • feiner Staub
    • radioaktive Stäube
    • Staub [von den Möbeln] wischen
    • Staub saugen
    • ich habe gestern Staub gesaugt
    • Staub abweisende Materialien

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • Staub aufwirbeln (umgangssprachlich; Aufregung, Unruhe verursachen sowie Kritik und Empörung hervorrufen)
    • den Staub (einer Stadt o. Ä.) von den Füßen schütteln (gehoben; einen Ort, ein Land verlassen, für immer fortgehen; nach Matthäus 10, 14)
    • sich aus dem Staub[e] machen (umgangssprachlich; sich [rasch und unbemerkt] entfernen; eigentlich = sich in einer Staubwolke heimlich aus dem Schlachtgetümmel entfernen)
    • jemanden, etwas durch/in den Staub ziehen, zerren (gehoben; Schmutz)
    • vor jemandem im Staub[e] kriechen; sich vor jemandem in den Staub werfen (gehoben veraltet; sich in demütigender Weise jemandem unterwerfen [müssen])
    • [wieder] zu Staub werden (gehoben verhüllend; sterben; nach Prediger Salomo 3, 20)
  2. fein verteilte feste Einschlüsse in durchsichtigen Schmucksteinen

    Gebrauch

    Mineralogie

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