Sa­ti­re, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: Sa|ti|re

Bedeutungsübersicht

  1. Kunstgattung (Literatur, Karikatur, Film), die durch Übertreibung, Ironie und [beißenden] Spott an Personen, Ereignissen Kritik übt, sie der Lächerlichkeit preisgibt, Zustände anprangert, mit scharfem Witz geißelt
  2. künstlerisches Werk, das zur Gattung der Satire gehört

Synonyme zu Satire

Karikatur, Spottgedicht, Spottlied; (bildungssprachlich) Parodie, Persiflage; (Literaturwissenschaft) Sottie, Travestie

Aussprache

Betonung: Satire🔉

Herkunft

lateinisch satira, älter: satura, eigentlich = mit verschiedenen Früchten gefüllte Schale (übertragen im Sinne von »bunte Mischung«)

Grammatik

  Singular Plural
Nominativ die Satire die Satiren
Genitiv der Satire der Satiren
Dativ der Satire den Satiren
Akkusativ die Satire die Satiren

Typische Verbindungen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Kunstgattung (Literatur, Karikatur, Film), die durch Übertreibung, Ironie und [beißenden] Spott an Personen, Ereignissen Kritik übt, sie der Lächerlichkeit preisgibt, Zustände anprangert, mit scharfem Witz geißelt

    Grammatik

    ohne Plural

    Beispiele

    • ein Meisterwerk, ein Meister der Satire
    • die Kunst der politischen Satire
  2. künstlerisches Werk, das zur Gattung der Satire (1) gehört

    Beispiele

    • eine beißende, bittere, geistvolle Satire
    • er schreibt Satiren
    • eine Satire auf die Auswüchse des Konsumverhaltens

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