klingen
Wortart: starkes Verb
Häufigkeit:
Rechtschreibung
- Worttrennung:
- klin|gen
- Beispiele:
- du klangst; es klang; es klänge; geklungen; kling[e]!
Synonyme zu klingen
- dröhnen, erdröhnen, erklingen, ertönen, hallen, schallen, schmettern, tönen; (gehoben) erschallen, schwingen
- sich anhören, einen Beiklang/Unterton haben, wirken; (schweizerisch) tönen; (gehoben) sich ausnehmen, lauten
- sich äußern, den Anschein erwecken, den Eindruck hervorrufen/machen, herauszuhören/wahrnehmbar sein
Aussprache
- Betonung:
- klịngen
Herkunft
- mittelhochdeutsch klingen, althochdeutsch klingan, lautmalend
Grammatik
- starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
Bedeutungen und Beispiele
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kürzere Zeit anhaltende, meist helle, reine, dem Ohr wohlgefällige Töne von sich geben, hervorbringen
Beispiele
- die Gläser, Glocken klingen
- die Stimmen klingen durch das ganze Haus (sind im ganzen Haus zu hören)
- eine klingende (wohltönende) Stimme haben
-
einen bestimmten Klang haben
Beispiele
- das Klavier klingt verstimmt
- die Wand klang hohl, dumpf
- das Instrument klingt nicht (hat keinen schönen Ton)
-
kürzere Zeit anhaltende, meist helle, reine, dem Ohr wohlgefällige Töne von sich geben, hervorbringen
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-
sich in bestimmter Weise anhören, einen bestimmten Beiklang, Unterton haben
Beispiele
- ihre Stimme klingt ernst, ruhig
- die Geschichte klingt unglaublich
- seine Worte haben spöttisch, nach Groll, wie wütendes Gebell geklungen
- das Gedicht klingt nach Hesse (hört sich so an, als ob es von Hesse wäre)
- der Song klingt nach nichts (ist nichts Besonderes)
- <unpersönlich>: es klang, als ob geschossen würde
- sie sprach ein ulkig klingendes Deutsch
-
wahrnehmbar, herauszuhören sein, sich äußern
Beispiel
aus ihren Worten klingt Angst, Verachtung
-
sich in bestimmter Weise anhören, einen bestimmten Beiklang, Unterton haben

