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tau­gen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: tau|gen

Bedeutungsübersicht

  1. sich für einen bestimmten Zweck, eine bestimmte Aufgabe eignen; geeignet, brauchbar sein (meist verneint)
  2. eine (bestimmte) Güte, einen (bestimmten) Wert, Nutzen haben (meist verneint)
  3. (österreichisch, auch süddeutsch) gefallen

Synonyme zu taugen

brauchbar/dienlich sein, sich eignen, geeignet sein, in Betracht/infrage kommen, nütze/nützlich sein, seinen Dienst/seine Dienste tun, seinen Zweck erfüllen, sich verwenden lassen, wert sein; (umgangssprachlich) das Zeug haben

Aussprache

Betonung: taugen🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch tougen, tugen, zu flektierten althochdeutsche Formen, z. B. toug = es taugt, nützt

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich taugeich tauge 
 du taugstdu taugest taug, tauge!
 er/sie/es taugter/sie/es tauge 
Pluralwir taugenwir taugen 
 ihr taugtihr tauget 
 sie taugensie taugen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich taugteich taugte
 du taugtestdu taugtest
 er/sie/es taugteer/sie/es taugte
Pluralwir taugtenwir taugten
 ihr taugtetihr taugtet
 sie taugtensie taugten
Partizip I taugend
Partizip II getaugt
Infinitiv mit zu zu taugen

Typische Verbindungen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sich für einen bestimmten Zweck, eine bestimmte Aufgabe eignen; geeignet, brauchbar sein (meist verneint)

    Beispiele

    • das Messer taugt nicht zum Brotschneiden
    • er taugt nicht zu schwerer, für schwere Arbeit
    • das Buch taugt nicht für Kinder
  2. eine (bestimmte) Güte, einen (bestimmten) Wert, Nutzen haben (meist verneint)

    Beispiel

    das Messer taugt nichts, nicht viel
  3. gefallen

    Gebrauch

    österreichisch, auch süddeutsch

    Beispiel

    er, seine Art taugt mir [nicht]

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