lei­hen

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉leihen

Rechtschreibung

Worttrennung
lei|hen

Bedeutungen (3)

  1. (gegen das Versprechen der Rückgabe) vorübergehend aus seinem Besitz zur Verfügung stellen; ausleihen (2)
    Beispiele
    • jemandem ein Buch, den Staubsauger, sein Auto leihen
    • kannst du mir [bis morgen] zwanzig Euro leihen?
    • er hat ihm das Geld mit, zu 5 % Zinsen geliehen
    • 〈auch ohne Objekt:〉 er leiht nicht gerne (verleiht nicht gerne etwas)
  2. sich (gegen das Versprechen der Rückgabe) etwas aus dem Besitz oder dem Verfügungsrecht eines anderen erbitten, ausleihen (1)
    Beispiele
    • ich habe [mir] den Frack geliehen
    • [sich] bei, von jemandem etwas leihen
    • (umgangssprachlich) ich habe mir das Geld bei der Bank geliehen (einen Kredit bei der Bank aufgenommen)
    • er war mit einem geliehenen Auto unterwegs
  3. zuteilwerden lassen, geben, zur Verfügung stellen
    Gebrauch
    gehoben
    Beispiele
    • jemandem seine Hilfe, seinen Beistand leihen
    • jemandem seine Stimme leihen (für ihn eintreten)

Synonyme zu leihen

  • [sich] ausleihen, [sich] borgen, [sich] entleihen; (gehoben) [sich] erborgen

Herkunft

mittelhochdeutsch līhen, althochdeutsch līhan = (zurück-, übrig) lassen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Wussten Sie schon?

  • Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Typische Verbindungen (computergeneriert)

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