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Pfen­nig, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Pfen|nig
Beispiel: 6 Pfennig

Bedeutungsübersicht

  1. frühere Währungseinheit in Deutschland (100 Pfennig = 1 Mark); Abkürzung: Pf.
  2. Einpfennigstück

Aussprache

Betonung: Pfẹnnig🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch pfenni(n)c, althochdeutsch pfenning, pfenting, Herkunft ungeklärt, vielleicht zu lateinisch pannus = Stück Tuch (als Tausch- und Zahlungsmittel)

Grammatik

der Pfennig; Genitiv: des Pfennigs, Plural: die Pfennige <aber meist: 5 Pfennig>
 SingularPlural
Nominativder Pfennigdie Pfennige
Genitivdes Pfennigsder Pfennige
Dativdem Pfennigden Pfennigen
Akkusativden Pfennigdie Pfennige

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. frühere Währungseinheit in Deutschland (100 Pfennig = 1 Mark)

    Abkürzung

    Pf.

    Beispiele

    • keinen Pfennig (nicht das mindeste Geld [um etwas zu bezahlen]) [bei sich] haben
    • den letzten Pfennig hergeben
    • das kostet nur ein paar Pfennige (nur sehr wenig)
    • er war ohne einen Pfennig (ohne alles Geld)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • keinen Pfennig wert sein (umgangssprachlich: nichts wert sein)
    • für jemanden, etwas keinen Pfennig geben (umgangssprachlich: jemanden, etwas aufgeben; glauben, dass jemand, etwas keine Zukunft mehr hat)
    • jeden Pfennig [dreimal] umdrehen; auf den Pfennig sehen (umgangssprachlich: sehr sparsam, geizig sein)
    • nicht für fünf Pfennig (umgangssprachlich: kein bisschen: nicht für fünf Pfennig Anstand haben)
    • wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert
  2. Pfennig
    © MEV Verlag, Augsburg
    Einpfennigstück

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