Ko­bold, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉Kobold

Rechtschreibung

Worttrennung
Ko|bold

Bedeutung

(im Volksglauben existierender) sich in Haus und Hof aufhaltender, zwergenhafter Geist, der zu lustigen Streichen aufgelegt, zuweilen auch böse und tückisch ist

Beispiel
  • 〈in übertragener Bedeutung:〉 das Kind ist ein kleiner Kobold (ein lebhaftes, wildes Kind)
💡

Verwendung der Personenbezeichnung

In bestimmten Situationen wird die maskuline Form (z. B. Arzt, Mieter, Bäcker) gebraucht, um damit Personen aller Geschlechter zu bezeichnen. Bei dieser Verwendung ist aber sprachlich nicht immer eindeutig, ob nur männliche Personen gemeint sind oder auch andere. Deswegen wird seit einiger Zeit über sprachliche Alternativen diskutiert.

Herkunft

mittelhochdeutsch kobolt, 1. Bestandteil wahrscheinlich mittelhochdeutsch kobe (Koben), 2. Bestandteil mittelhochdeutsch holt (hold) oder walten, also eigentlich = Stall-, Hausgeist oder Stall-, Hausverwalter

Grammatik

der Kobold; Genitiv: des Kobold[e]s, Plural: die Kobolde

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