zup­fen

Wortart INFO
schwaches Verb
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
zup|fen

Bedeutungen (4)

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  1. vorsichtig und mit einem leichten Ruck an etwas ziehen
    Beispiele
    • an jemandes Bart zupfen
    • er zupfte nervös an seiner Krawatte
    • 〈auch mit Akkusativ-Objekt:〉 sie zupfte ihn am Ärmel
  2. lockern und mit einem leichten Ruck [vorsichtig] herausziehen, von etwas trennen
    Beispiele
    • Unkraut zupfen
    • er zupfte sich ein Haar aus dem Bart
    • sich die Augenbrauen [mit der Pinzette] zupfen (durch Entfernen störender Haare in eine bestimmte Form bringen)
  3. bei einem Saiteninstrument mit den Fingerspitzen an den Saiten reißen und sie so zum Erklingen bringen
    Beispiele
    • die/an den Saiten zupfen
    • die Klampfe zupfen
    1. sich davonmachen, verschwinden
      Gebrauch
      österreichisch umgangssprachlich
      Grammatik
      sich zupfen
      Beispiel
      • (meist als drohende Aufforderung:) zupf dich!
    2. Gebrauch
      österreichisch umgangssprachlich
      Grammatik
      sich zupfen
      Beispiel
      • sie hat sich vom Abwaschen gezupft

Herkunft

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spätmittelhochdeutsch zupfen, Herkunft ungeklärt, vielleicht verwandt mit Zopf und eigentlich = Flachs, Hanf raufen

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich zupfeich zupfe
du zupfstdu zupfest zupf, zupfe!
er/sie/es zupfter/sie/es zupfe
Pluralwir zupfenwir zupfen
ihr zupftihr zupfet zupft!
sie zupfensie zupfen

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich zupfteich zupfte
du zupftestdu zupftest
er/sie/es zupfteer/sie/es zupfte
Pluralwir zupftenwir zupften
ihr zupftetihr zupftet
sie zupftensie zupften
Partizip I zupfend
Partizip II gezupft
Infinitiv mit zu zu zupfen

Aussprache

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Betonung
🔉zupfen