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stip­pen

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: besonders norddeutsch
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: stip|pen

Bedeutungsübersicht

    1. kurz eintauchen, eintunken, tauchen
    2. stippend aus etwas herausholen
    1. antippen, tippen
    2. leicht stoßen
    3. leicht stoßend rücken

Synonyme zu stippen

eintauchen; versenken; (besonders norddeutsch) einstippen; (ostmitteldeutsch) titschen; (landschaftlich) dippen, eintunken, tunken; (Chemie) tingieren

Aussprache

Betonung: stịppen

Herkunft

mittelniederdeutsch stippen, Nebenform von steppen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich stippeich stippe 
 du stippstdu stippest stipp, stippe!
 er/sie/es stippter/sie/es stippe 
Pluralwir stippenwir stippen 
 ihr stipptihr stippet
 sie stippensie stippen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich stippteich stippte
 du stipptestdu stipptest
 er/sie/es stippteer/sie/es stippte
Pluralwir stipptenwir stippten
 ihr stipptetihr stipptet
 sie stipptensie stippten
Partizip I stippend
Partizip II gestippt
Infinitiv mit zu zu stippen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. kurz eintauchen, eintunken, tauchen (2a)

      Beispiel

      Zwieback in den Kaffee stippen
    2. stippend (1a) aus etwas herausholen

      Beispiel

      das Fett mit einem Stück Brot aus der Pfanne stippen
    1. antippen, tippen (1)

      Beispiel

      jemanden an die Schulter stippen
    2. leicht stoßen

      Beispiel

      gegen jemandes Arm stippen
    3. leicht stoßend rücken

      Beispiel

      etwas zur Seite stippen

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