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ver­sen­ken

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|sen|ken

Bedeutungsübersicht

    1. bewirken, dass etwas (besonders ein Schiff) im Wasser versinkt
    2. bewirken, dass etwas in etwas, unter der Oberfläche von etwas verschwindet
  1. sich ganz auf etwas konzentrieren; sich vertiefen

Synonyme zu versenken

untergehen lassen, zum Sinken bringen; (gehoben) den Fluten übergeben, in den Grund bohren; (Militär) torpedieren
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Aussprache

Betonung: versẹnken
Lautschrift: [fɛɐ̯ˈzɛŋkn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch versenken, althochdeutsch far-, firsenken

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich versenkeich versenke 
 du versenkstdu versenkest versenk, versenke!
 er/sie/es versenkter/sie/es versenke 
Pluralwir versenkenwir versenken 
 ihr versenktihr versenket
 sie versenkensie versenken 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich versenkteich versenkte
 du versenktestdu versenktest
 er/sie/es versenkteer/sie/es versenkte
Pluralwir versenktenwir versenkten
 ihr versenktetihr versenktet
 sie versenktensie versenkten
Partizip I versenkend
Partizip II versenkt
Infinitiv mit zu zu versenken
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. bewirken, dass etwas (besonders ein Schiff) im Wasser versinkt

      Beispiel

      feindliche Schiffe versenken
    2. bewirken, dass etwas in etwas, unter der Oberfläche von etwas verschwindet

      Beispiele

      • der Tank wird in die Erde versenkt
      • die Nähmaschine lässt sich versenken
      • die Hände in die Taschen versenken (stecken)
  1. sich ganz auf etwas konzentrieren; sich vertiefen

    Grammatik

    sich versenken

    Beispiele

    • sich ins Gebet, in ein Buch, ins Internet versenken
    • sie hatte sich in sich selbst versenkt

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