ru­mo­ren

Wortart:
schwaches Verb
Gebrauch:
umgangssprachlich
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉rumoren

Rechtschreibung

Worttrennung
ru|mo|ren

Bedeutungen (3)

    1. ein dumpfes Geräusch verursachen, lärmend poltern; geräuschvoll hantieren
      Herkunft
      spätmittelhochdeutsch rumōren
      Beispiele
      • jemanden auf dem [Dach]boden, in der Küche, in seinem Zimmer rumoren hören
      • 〈auch unpersönlich:〉 im Nebenzimmer rumorte es
    2. jemandem im Magen kollern
      Beispiele
      • der neue Wein rumorte in ihren Därmen
      • 〈auch unpersönlich:〉 es rumorte in seinem Bauch
  1. [unterdrückte] Unruhe, Unzufriedenheit anzeigen
    Grammatik
    unpersönlich
    Beispiele
    • es rumort im Volk
    • hinter den Kulissen rumorte es heftig an der Parteibasis
  2. Beispiel
    • in ihm, in seinem Kopf rumorte der Gedanke, seine Laufbahn an den Nagel zu hängen

Synonyme zu rumoren

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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