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klap­pern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: klap|pern
Beispiel: ich klappere

Bedeutungsübersicht

    1. immer wieder ein helles, hartes Geräusch durch Aneinanderschlagen zweier oder mehrerer fester Gegenstände von sich geben
    2. ein Klappern verursachen
  1. sich mit klapperndem Geräusch irgendwohin bewegen

Synonyme zu klappern

klimpern, klirren, rasseln; (umgangssprachlich) rappeln, scheppern; (bayrisch, österreichisch) pimpern; (landschaftlich) kläppern, knappen, raffeln

Aussprache

Betonung: klạppern🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch klappern, lautmalend

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. immer wieder ein helles, hartes Geräusch durch Aneinanderschlagen zweier oder mehrerer fester Gegenstände von sich geben

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Beispiele

      • das Fenster, die Tür klappert
      • Stricknadeln klapperten
      • bei ihr klappern ja die Knochen
      • ihre Absätze klappern auf der Treppe
      • ihre Zähne klappern vor Kälte
      • ihm klappern die Zähne vor Angst
    2. ein Klappern (1a) verursachen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Beispiele

      • mit Geschirr, mit der Sammelbüchse klappern
      • die Störche klappern mit den Schnäbeln
      • vor Angst, Kälte klapperten sie erbärmlich mit den Zähnen
      • die Sekretärin klapperte (umgangssprachlich; schrieb) auf der Schreibmaschine
      • mit den Augen[deckeln] klappern (umgangssprachlich; oft hintereinander die Augenlider auf und ab bewegen)
  1. sich mit klapperndem (1a) Geräusch irgendwohin bewegen

    Grammatik

    Perfektbildung mit »ist«

    Beispiel

    der Wagen klapperte durch die holprige Gasse

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