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hem­men

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: hem|men

Bedeutungsübersicht

  1. dem Lauf, der Bewegung von etwas Widerstand entgegensetzen und sie dadurch [bis zum Stillstand] verlangsamen, bremsen
  2. einen Vorgang, ein Tun in seinem Ablauf durch Widerstand, bestimmte Maßnahmen o. Ä. aufhalten; für jemanden, etwas in bestimmter Hinsicht ein Hemmnis sein

Synonyme zu hemmen

Aussprache

Betonung: hẹmmen🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch hemmen, hamen = aufhalten, hindern, eigentlich = mit einem Zaun umgeben, einpferchen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich hemmeich hemme 
 du hemmstdu hemmest hemm, hemme!
 er/sie/es hemmter/sie/es hemme 
Pluralwir hemmenwir hemmen 
 ihr hemmtihr hemmet 
 sie hemmensie hemmen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich hemmteich hemmte
 du hemmtestdu hemmtest
 er/sie/es hemmteer/sie/es hemmte
Pluralwir hemmtenwir hemmten
 ihr hemmtetihr hemmtet
 sie hemmtensie hemmten
Partizip I hemmend
Partizip II gehemmt
Infinitiv mit zu zu hemmen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. dem Lauf, der Bewegung von etwas Widerstand entgegensetzen und sie dadurch [bis zum Stillstand] verlangsamen, bremsen

    Beispiele

    • die rasche Fahrt des Wagens hemmen
    • den Lauf des Flusses durch eine Staumauer hemmen
    • <in übertragener Bedeutung>: nichts kann den Lauf des Schicksals hemmen
  2. einen Vorgang, ein Tun in seinem Ablauf durch Widerstand, bestimmte Maßnahmen o. Ä. aufhalten; für jemanden, etwas in bestimmter Hinsicht ein Hemmnis sein

    Beispiele

    • den Fortschritt hemmen
    • jemanden in seiner Entwicklung hemmen
    • einen hemmenden Einfluss auf etwas ausüben

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