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ver­gam­meln

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ver|gam|meln
Beispiel: die Zeit vergammeln (umgangssprachlich für vertrödeln)

Bedeutungsübersicht

    1. (von Nahrungsmitteln) durch zu langes Liegen verderben, ungenießbar, unbrauchbar werden
    2. herunterkommen, verwahrlosen
  1. eine bestimmte Zeit müßig zubringen; vertrödeln

Synonyme zu vergammeln

abrutschen, absinken, faulen, gammeln, herunterkommen, modern, schlecht werden, verbummeln, verderben, verfaulen, verkommen, vermodern, verrotten, versacken, verschlampen, verstauben, versumpfen, vertrödeln, vertun, verwahrlosen, verwesen

Aussprache

Betonung: vergạmmeln

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. (von Nahrungsmitteln) durch zu langes Liegen verderben, ungenießbar, unbrauchbar werden

      Grammatik

      Perfektbildung mit »ist«

      Beispiele

      • die Vorräte vergammeln
      • das Brot, das Fleisch ist völlig vergammelt
    2. herunterkommen (2a), verwahrlosen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »ist«

      Beispiele

      • im Urlaub, in den Semesterferien völlig vergammeln
      • der Garten, das Grundstück vergammelt
      • <oft im 2. Partizip>: ein vergammeltes Haus, Geschäft
  1. eine bestimmte Zeit müßig zubringen; vertrödeln

    Grammatik

    Perfektbildung mit »hat«

    Beispiel

    den ganzen Sonntag im Bett vergammeln

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