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gam­meln

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: gam|meln
Beispiel: ich gamm[e]le

Bedeutungsübersicht

  1. (von Nahrungsmitteln) bei längerem Liegen nach und nach verderben, ungenießbar werden
    1. (oft abwertend) ohne geregelte Arbeit seine Zeit verbringen; ziellos, ohne Betätigungsdrang und ohne äußere Ansprüche in den Tag hinein leben
    2. (umgangssprachlich) [bei der Arbeit] trödeln; Zeit mit Nichtstun verbringen

Wussten Sie schon?

Dieses Wort stand 1967 erstmals im Rechtschreibduden.

Synonyme zu gammeln

Aussprache

Betonung: gạmmeln🔉

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (von Nahrungsmitteln) bei längerem Liegen nach und nach verderben, ungenießbar werden

    Herkunft

    aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch gammelen = alt werden, zu einem germanischen Adjektiv mit der Bedeutung »alt«, vgl. schwedisch gammal, dänisch gammel = alt

    Beispiel

    das Brot gammelt im Vorratsraum
    1. ohne geregelte Arbeit seine Zeit verbringen; ziellos, ohne Betätigungsdrang und ohne äußere Ansprüche in den Tag hinein leben

      Herkunft

      wohl eigentlich = herumliegen (wie Gammel 1)

      Gebrauch

      oft abwertend

      Beispiel

      sie hat in Paris drei Monate gegammelt
    2. [bei der Arbeit] trödeln; Zeit mit Nichtstun verbringen

      Herkunft

      wohl eigentlich = herumliegen (wie Gammel 1)

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      wir haben den ganzen Tag gegammelt

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