kau­en

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
kauen
Lautschrift
🔉[ˈkaʊ̯ən]

Rechtschreibung

Worttrennung
kau|en

Bedeutungen (2)

    1. [Essbares] mit den Zähnen o. Ä. zerkleinern
      Beispiele
      • gut, gründlich, langsam kauen
      • (umgangssprachlich) mit, auf vollen, beiden Backen kauen (den Mund sehr voll haben und kauen)
      • sie kaute das Brot, das Fleisch
      • die Kinder kauten Kaugummi
      • (Fachsprache) kauende Mundwerkzeuge (zum Kauen bestimmte Mundwerkzeuge)
      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
      • gut gekaut ist halb verdaut
    2. etwas lange und mühevoll mit den Zähnen zu zerkleinern suchen
      Beispiele
      • an einem zähen Stück Fleisch kauen
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 (umgangssprachlich) an einem Problem, an einer Aufgabe kauen (Schwierigkeiten mit der Bewältigung haben)
  1. an etwas nagen, knabbern
    Beispiele
    • am, auf dem Bleistift, an den Fingernägeln kauen
    • er kaute nervös auf den, an den Lippen
    • sie kaut [die] Nägel (kaut sich gewohnheitsmäßig die Fingernägel ab)

Herkunft

mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) kūwen (= mittelhochdeutsch kiuwen, althochdeutsch kiuwan, erhalten in „wiederkäuen“)

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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