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knab­bern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: knab|bern
Beispiel: ich knabbere

Bedeutungsübersicht

  1. etwas Hartes oder Knuspriges essen, indem man kleine Stückchen davon nimmt oder abbeißt
  2. (von Menschen und Tieren, besonders Nagetieren) an etwas [Größerem, Festsitzendem] nagen, kleine Stückchen davon ablösen

Synonyme zu knabbern

kauen, nagen; (landschaftlich) knuppern, knuspern; (landschaftlich familiär) mümmeln; (landschaftlich, besonders mitteldeutsch) knaupeln

Aussprache

Betonung: knạbbern🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen, zu veraltet knappen = nagen, fressen, schnappen, lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. etwas Hartes oder Knuspriges essen, indem man kleine Stückchen davon nimmt oder abbeißt

    Beispiele

    • Nüsse, Kekse, Salzstangen, Konfekt knabbern
    • beim Wein etwas zu knabbern haben
    • <substantiviert>: wir holten etwas zum Knabbern
  2. (von Menschen und Tieren, besonders Nagetieren) an etwas [Größerem, Festsitzendem] nagen, kleine Stückchen davon ablösen

    Beispiel

    an den Fingernägeln knabbern

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    an etwas zu knabbern haben (1. sich mit etwas lange und schwer plagen, sich anstrengen müssen. 2. unter den Folgen von etwas leiden müssen.)

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