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aus­söh­nen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: aus|söh|nen

Bedeutungsübersicht

  1. sich (oft nach entsprechenden, meist über einige Zeit hin sich erstreckenden Bemühungen) wieder ganz mit jemandem versöhnen
  2. (zwei miteinander im Streit liegende Personen, Parteien) veranlassen, sich auszusöhnen; miteinander versöhnen

Synonyme zu aussöhnen

Aussprache

Betonung: aussöhnen
Lautschrift: [ˈaʊ̯szøːnən]

Herkunft

spätmittelhochdeutsch ūʒsüenen, zu sühnen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich söhne ausich söhne aus 
 du söhnst ausdu söhnest aus söhn aus, söhne aus!
 er/sie/es söhnt auser/sie/es söhne aus 
Pluralwir söhnen auswir söhnen aus 
 ihr söhnt ausihr söhnet aus
 sie söhnen aussie söhnen aus 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich söhnte ausich söhnte aus
 du söhntest ausdu söhntest aus
 er/sie/es söhnte auser/sie/es söhnte aus
Pluralwir söhnten auswir söhnten aus
 ihr söhntet ausihr söhntet aus
 sie söhnten aussie söhnten aus
Partizip I aussöhnend
Partizip II ausgesöhnt
Infinitiv mit zu auszusöhnen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. sich (oft nach entsprechenden, meist über einige Zeit hin sich erstreckenden Bemühungen) wieder ganz mit jemandem versöhnen

    Grammatik

    sich aussöhnen

    Beispiele

    • er hat sich mit seinem Bruder, die beiden Brüder haben sich endlich wieder ausgesöhnt
    • <in übertragener Bedeutung>: sich mit seinem Schicksal aussöhnen
  2. (zwei miteinander im Streit liegende Personen, Parteien) veranlassen, sich auszusöhnen (a); miteinander versöhnen

    Beispiel

    die verfeindeten Brüder wieder [miteinander] aussöhnen

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