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auf­bie­ten

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: auf|bie|ten

Bedeutungsübersicht

  1. einsetzen, zusammenraffen, aufwenden
  2. zur Erledigung einer Aufgabe aufrufen, für die Erledigung einer Aufgabe einsetzen
  3. (bei Versteigerungen) den festgelegten Ausgangspreis ausrufen

Synonyme zu aufbieten

Aussprache

Betonung: aufbieten🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch ūfbieten = (zeigend) in die Höhe heben

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich biete aufich biete auf 
 du bietest aufdu bietest auf biet auf, biete auf!
 er/sie/es bietet aufer/sie/es biete auf 
Pluralwir bieten aufwir bieten auf 
 ihr bietet aufihr bietet auf 
 sie bieten aufsie bieten auf 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich bot aufich böte auf
 du botest auf, botst aufdu bötest auf
 er/sie/es bot aufer/sie/es böte auf
Pluralwir boten aufwir böten auf
 ihr botet aufihr bötet auf
 sie boten aufsie böten auf
Partizip I aufbietend
Partizip II aufgeboten
Infinitiv mit zu aufzubieten

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. einsetzen, zusammenraffen, aufwenden

    Beispiel

    alle Kräfte, seinen Einfluss, seine ganze Überredungskunst aufbieten, um jemanden zu überzeugen
  2. zur Erledigung einer Aufgabe aufrufen, für die Erledigung einer Aufgabe einsetzen

    Beispiele

    • Militär, Polizei aufbieten
    • alle verfügbaren Kräfte waren zum Einsatz aufgeboten
    • (veraltet) Soldaten aufbieten (einberufen)
    • die aufgebotenen Streitkräfte
  3. (bei Versteigerungen) den festgelegten Ausgangspreis ausrufen

    Beispiel

    ein Bild mit 400 Euro aufbieten

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