auf­bie­ten

Wortart:
starkes Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉aufbieten

Rechtschreibung

Worttrennung
auf|bie|ten

Bedeutungen (4)

  1. einsetzen, zusammenraffen, aufwenden
    Beispiel
    • alle Kräfte, seinen Einfluss, seine ganze Überredungskunst aufbieten, um jemanden zu überzeugen
  2. zur Erledigung einer Aufgabe aufrufen, für die Erledigung einer Aufgabe einsetzen
    Beispiele
    • Militär, Polizei aufbieten
    • alle verfügbaren Kräfte waren zum Einsatz aufgeboten
    • (veraltet) Soldaten aufbieten (einberufen)
    • die aufgebotenen Streitkräfte
  3. (bei Versteigerungen) den festgelegten Ausgangspreis ausrufen
    Beispiel
    • ein Bild mit 400 Euro aufbieten
  4. die beabsichtigte Eheschließung eines Paares öffentlich bekannt geben, verkünden (um mögliche Ehehindernisse zu ermitteln)
    Gebrauch
    früher
    Beispiel
    • es wurden gleichzeitig fünf Paare aufgeboten

Herkunft

mittelhochdeutsch ūfbieten = (zeigend) in die Höhe heben

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

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