Schaum, der

Wortart INFO
Substantiv, maskulin
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
Schaum

Bedeutungen (4)

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  1. aus einer Vielzahl von aneinanderhaftenden Bläschen bestehende, lockere Masse (die sich auf bzw. aus Flüssigkeiten bildet)
    Schaum - Kind in einer Badewanne mit Schaum
    Kind in einer Badewanne mit Schaum - © Pavel Losevsky - Fotolia.com
    Beispiele
    • der Schaum fällt zusammen
    • den Schaum von der kochenden Suppe abschöpfen
    • die Feuerwehr spritzte Schaum auf die Landebahn (legte dort einen Schaumteppich)
    • unterhalb des Wehrs ist der Fluss mit Schaum bedeckt
    • brennendes Benzin darf man nur mit Schaum löschen
    • Eiweiß zu Schaum (Eischnee) schlagen
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • Schaum schlagen (abwertend: prahlen; bezieht sich darauf, dass das Volumen einer Flüssigkeit, wenn man sie schaumig rührt oder schlägt, zwar größer wird, die Substanz aber dieselbe bleibt)
  2. schaumiger Speichel; Geifer
  3. trügerischer Schein; Vergängliches, Unbeständiges
    Gebrauch
    dichterisch
  4. (für die verschiedensten Zwecke verwendbarer) fester Werkstoff von schaum- oder schwammartiger Struktur, der durch Schäumen (3) geeigneter Stoffe, besonders Kunststoffe, hergestellt wird (z. B. Schaumgummi, Styropor)
    Gebrauch
    Technik

Synonyme zu Schaum

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Herkunft

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mittelhochdeutsch schūm, althochdeutsch scūm, vielleicht eigentlich = Bedeckendes und verwandt mit Scheune

Grammatik

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Plural selten

SingularPlural
Nominativder Schaumdie Schäume
Genitivdes Schaumes, Schaumsder Schäume
Dativdem Schaumden Schäumen
Akkusativden Schaumdie Schäume

Aussprache

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Betonung
🔉Schaum