Gschaftl­hu­ber, der

Wortart:
Substantiv, maskulin
Gebrauch:
abwertend, besonders süddeutsch, österreichisch
Häufigkeit:
░░░░
Aussprache:
Betonung
Gschaftlhuber

Rechtschreibung

Worttrennung
Gschaftl|hu|ber

Bedeutung

männliche Person, die fast unangenehm betriebsam ist und immer entsprechende Betätigungen sucht, die sie dann ganz besonders wichtig nimmt; Wichtigtuer

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Verwendung der Personenbezeichnung

In bestimmten Situationen wird die maskuline Form (z. B. Arzt, Mieter, Bäcker) gebraucht, um damit Personen aller Geschlechter zu bezeichnen. Bei dieser Verwendung ist aber sprachlich nicht immer eindeutig, ob nur männliche Personen gemeint sind oder auch andere. Deswegen wird seit einiger Zeit über sprachliche Alternativen diskutiert.

Herkunft

aus süddeutsch, österreichisch mundartlich Gschaftl = Geschäft und dem Familiennamen Huber

Grammatik

der Gschaftlhuber; Genitiv: des Gschaftlhubers, Plural: die Gschaftlhuber

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