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Ga­no­ve, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: umgangssprachlich abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ga|no|ve

Bedeutungsübersicht

Verbrecher, Betrüger; Angehöriger der Unterwelt

Beispiele

  • einen Ganoven dingfest machen
  • (auch als Schimpfwort) dieser Ganove!

Synonyme zu Ganove und Ganovin

Bandit, Banditin, Betrüger, Betrügerin, Dieb, Diebin, Krimineller, Kriminelle, Preller, Prellerin, Verbrecher, Verbrecherin; (gehoben) Übeltäter, Übeltäterin; (umgangssprachlich) Schieber, Schieberin, Unterweltler, Unterweltlerin; (abwertend) Bauernfänger, Bauernfängerin, Gangster, Gangsterin, Halunke, Kanaille, Lump, Scharlatan, Scharlatanin, Schuft, Schurke, Schurkin, Schwindler, Schwindlerin, Strolch; (umgangssprachlich abwertend) Gauner, Gaunerin; (österreichisch umgangssprachlich) Falott, Falottin; (veraltend) Bösewicht, Defraudant, Defraudantin; (veraltend abwertend) Spitzbube, Spitzbübin; (veraltet abwertend) Strauchdieb, Strauchdiebin; (veraltet) Schelm, Schelmin

Aussprache

Betonung: Ganove 🔉

Herkunft

aus der Gaunersprache < jiddisch gannew < hebräisch gannạv

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Ganovedie Ganoven
Genitivdes Ganovender Ganoven
Dativdem Ganovenden Ganoven
Akkusativden Ganovendie Ganoven

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