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tu­ten

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: tu|ten
Beispiel: Regel 82: von Tuten und Blasen keine Ahnung haben (umgangssprachlich)

Bedeutungsübersicht

  1. (von einem Horn, einer Hupe o. Ä.) [mehrmals] einen gleichförmigen [lang gezogenen, lauten, dunklen] Ton hören lassen
  2. (mit einem Horn, einer Hupe o. Ä.) einen tutenden Ton ertönen lassen

Synonyme zu tuten

Aussprache

Betonung: tuten
Lautschrift: [ˈtuːtn̩]

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch tūten, lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich tuteich tute 
 du tutestdu tutest tut, tute!
 er/sie/es tuteter/sie/es tute 
Pluralwir tutenwir tuten 
 ihr tutetihr tutet 
 sie tutensie tuten 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich tuteteich tutete
 du tutetestdu tutetest
 er/sie/es tuteteer/sie/es tutete
Pluralwir tutetenwir tuteten
 ihr tutetetihr tutetet
 sie tutetensie tuteten
Partizip I tutend
Partizip II getutet
Infinitiv mit zu zu tuten

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (von einem Horn, einer Hupe o. Ä.) [mehrmals] einen gleichförmigen [lang gezogenen, lauten, dunklen] Ton hören lassen

    Beispiel

    das Nebelhorn tutet
  2. (mit einem Horn, einer Hupe o. Ä.) einen tutenden (a) Ton ertönen lassen

    Beispiel

    der Dampfer tutete [dreimal]

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    von Tuten und Blasen keine Ahnung haben (salopp: keine Kenntnisse auf einem bestimmten Gebiet haben; nichts von etwas verstehen)

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