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trom­meln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: trom|meln
Beispiel: ich tromm[e]le

Bedeutungsübersicht

    1. die Trommel schlagen
    2. trommelnd spielen
    1. in kurzen [rhythmischen] Abständen [heftig] (an, auf, gegen etwas) schlagen, klopfen
    2. durch Trommeln erreichen, dass jemand [aufwacht und] herauskommt
    3. etwas durch Trommeln hören, vernehmen lassen
    4. mit einem Geräusch wie beim Trommeln auftreffen
    5. heftig klopfen
  1. (Jägersprache) heftig mit den Vorderläufen schlagen

Synonyme zu trommeln

Aussprache

Betonung: trọmmeln 🔉

Herkunft

spätmittelhochdeutsch trumelen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. die Trommel (1) schlagen

      Beispiel

      laut trommeln
    2. trommelnd (1a) spielen

      Beispiel

      einen Marsch trommeln
    1. in kurzen [rhythmischen] Abständen [heftig] (an, auf, gegen etwas) schlagen, klopfen

      Beispiele

      • [mit den Fingern] auf den/(selten:) dem Tisch trommeln
      • er trommelt mit den Fäusten gegen/(selten:) an die Tür, auf die Theke
    2. durch Trommeln (1a, 2a) erreichen, dass jemand [aufwacht und] herauskommt

      Beispiel

      jemanden aus dem Bett, aus dem Schlaf trommeln
    3. etwas durch Trommeln (2a) hören, vernehmen lassen

      Beispiel

      den Rhythmus [auf die Tische] trommeln
    4. mit einem Geräusch wie beim Trommeln (1a) auftreffen

      Beispiel

      der Regen trommelt auf das Verdeck des Wagens, auf das/(selten:) dem [Blech]dach, an das Fenster
    5. heftig klopfen (2)

      Beispiele

      • sie spürte ihr Herz trommeln
      • <auch unpersönlich>: es trommelt in meinem Schädel
  1. heftig mit den Vorderläufen schlagen

    Gebrauch

    Jägersprache

    Beispiel

    der Hase trommelt

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