rie­seln

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉rieseln

Rechtschreibung

Worttrennung
rie|seln
Beispiel
ich ries[e]le

Bedeutungen (2)

    1. mit feinem, hellem, gleichmäßigem Geräusch fließen, rinnen
      Grammatik
      Perfektbildung mit „hat“
      Beispiel
      • in der Nähe rieselte eine Quelle, ein Bächlein
    2. mit feinem, hellem, gleichmäßigem Geräusch in vielen kleinen Teilchen leise, kaum hörbar nach unten fallen, gleiten, sinken
      Grammatik
      Perfektbildung mit „hat“
      Beispiele
      • leise rieselt der Schnee
      • an den Wänden rieselte der Kalk
    1. irgendwohin fließen, rinnen
      Grammatik
      Perfektbildung mit „ist“
      Beispiele
      • das Wasser rieselt über die Steine
      • Blut rieselte aus der Wunde in den Sand
      • 〈in übertragener Bedeutung:〉 ein Schauder rieselte ihm durch die Glieder, über den Rücken
    2. sich in leichter und stetiger Bewegung in vielen kleinen Teilchen nach unten bewegen
      Grammatik
      Perfektbildung mit „ist“
      Beispiele
      • feiner Schnee rieselte zur Erde
      • sie ließ den Sand durch die Finger rieseln
      • der Kalk rieselte von den Wänden

Herkunft

mittelhochdeutsch riselen = tröpfeln, sachte regnen, zu: rīsen = fallen, Reise

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